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CHARTER UND VERMIETUNG VON SEGELBOOTEN des Typs Beneteau, Jeanneau, Hanse und Vismara, mit Heimathafen Castiglioncello - Rosignano nahe dem Toskanischen Archipel, Insel Elba, Korsika und Sardinien


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TOUREN IM TOSKANISCHEN ARCHIPEL

Es gibt unzählige Möglichkeiten für Segeltörns im zentralen und nördlichen Tyrrhenischen Meer. Toscanacharter steht Ihnen zur Verfügung, um Sie bei der Planung Ihres Törns zu beraten - unter Beachtung der verfügbaren Zeit, Ihrer Interessen und der Art und Weise, in der Sie segeln möchten. Wir möchten hier einige Touren vorschlagen, die von Castiglioncello - Rosignano leicht zu erreichen sind.

Die Natur hat die Inseln des Toskanischen Archipels mit zauberhaften Landschaften, Düften, Klängen und Farben ausgestattet, die Reisende zu allen Zeiten fasziniert haben und die auch jetzt noch Touristen verzaubern und in Zukunft verzaubern werden.


WOCHENENDE

Je nach Geschmack der Mannschaft und je nach Wetter gibt es viele Möglichkeiten: Wir empfehlen, eine Insel des Toskanischen Archipels auszuwählen und sie zu umsegeln, um sie in ihrer Gesamtheit bewundern zu können.

Insel Elba: man kann sie noch am Freitag erreichen, wenn man in Portoferraio auf der Reede oder im Hafen anlegt. Am Samstag kann man die Insel im oder gegen den Uhrzeigersinn umsegeln: im ersten Fall entdeckt man das Vorgebirge des Berges Calamita mit seinen Bergbauansiedlungen, die Buchten Stella, Lacona und Marina di Campo, die wunderschöne Bucht von Fetovaia und die ganze Küste des Berges Capanne. Im zweiten Fall, wenn man von der Seite des Kanals von Piombino herkommt, kann man noch die Bergbauansiedlungen der Küste des Gebiets Rio Marina - Cavo, die kleine Insel Ortano und danach Capo della Vita umsegeln und in die Bucht von Portoferraio hineinfahren: Portoferraio lohnt sich für eine Übernachtung am zweiten Abend. Die andere Möglichkeit ist, bis Marciana Marina zu segeln, einem sehr hübschen Ort mit einem gut ausgestatteten kleinen Hafen. Am Sonntag morgen, bevor man Richtung Castiglioncello - Rosignano zurücksegelt, kann man an der Nordseite der Insel Elba entlangsegeln und die Buchten des Viticcio besuchen - die Biodola und die weißen Strände von Portoferraio. Achtgeben muss man auf Untiefen in diesem Küstenstreifen.


Isola del Giglio: mit einer Abend- oder Nachtfahrt kann man den Hafen Giglio Porto am Freitag spätabends oder ganz in Ruhe am Samstag morgen erreichen. Das Meer um die Insel ist aufgrund seines kieselsäurereichen Tiefengesteins so klar und blau, dass es an das Meer bei Sardinien erinnert. Das auf einer Anhöhe liegende Dorf Giglio Castello ist die wichtigste Ortschaft und stellt zusammen mit der Burg, mit der ehemaligen Signalstation und mit dem alten Leuchtturm für die Segler, die sich der Insel nähern einen ausgezeichneten Anhaltspunkt dar. Giglio Porto auf der Ostseite ist der Haupthafen der Insel. In der Nacht ist der Hafen beleuchtet. Man kann auch auf die naheliegende Insel Giannutri segeln, auf der Reede anlegen und einen Spaziergang an Land machen. Auf einer Fläche von 260 Hektar haben die Römer der Antike ein historisch-archäologisches Schmuckstück hinterlassen; die Landschaft mit ihrem mediterranen Bewuchs und das kristallklare Wasser sind einzigartig. Vom Meer aus wirkt die Insel mit ihrer Felsküste niedrig. Sie liegt in Nord-Süd Richtung und hat eine sehr zerklüftete Küste. Ankern ist jedoch nur in Cala degli Spalmatoi und in Cala Maestra möglich. Cala degli Spalmatoi bietet ausgezeichneten Schutz gegen jeden Wind, ausgenommen den Winden des zweiten Quadranten.


Capraia: man kann die Insel direkt Freitag abend ansegeln. So kann man am Samstag der Inselküste folgen, um deren steile und wilde Felsen zu bewundern - mit Ausnahme der Westseite, welche Naturschutzgebiet ist. Wenn man von ihrer Südspitze kommt, kann man Punta dello Zenobito sehen, wo ein alter Turm eine atemberaubende Landschaft beherrscht, welche von starken Kontrasten zwischen hellgrauen und tiefroten Felsen von vulkanischer Herkunft gezeichnet ist. Die Westseite von Capraia ist steil und wild, während die Ostseite abfallende Hänge hat und wohl zum Teil bewirtschaftet wird. Am Hafen von Capraia kann man noch eine intakte Landschaft finden. Es lohnt sich haltzumachen, um an Land zu gehen und auf den Pfaden der Insel Korsischen Möwen und Kormoranen zu begegnen, die Capraia noch bewohnen.



EINE WOCHE

Eine entspannende Schifffahrt: hier vereint sich die Freude am Segeln mit dem Ankern in Buchten, in denen man die Stille geniessen kann. Man kann für kurze Erkundungen an Land gehen oder einfach ein erfrischendes Bad nehmen. Auf diese Weise kann man eine schöne Woche in unmittelbarer Berührung mit der Natur verbringen: Man kann entweder auf der Reede übernachten oder in einem kleinen Hafen anlegen, um sich ein Dorf anzusehen, dort zu Abend zu essen und auch ein bisschen Nachtleben zu geniessen. Haben Sie an diesen Dingen Gefallen, so raten wir Ihnen zu einer Überfahrt auf die Inseln des Toskanischen Archipels. Neben den Wochenendtörns auf die nahe gelegenen Inseln, stellen wir Ihnen hier noch drei andere "Perlen" des Toskanischen Archipels vor: Pianosa, Gorgona und Montecristo. Wir raten Ihnen, sich an die Verwaltung des "Parco Nazionale dell'Archipelago Toscano" zu wenden, um Auskünfte zu erhalten, ob und wann Sie diese Inseln besuchen können. Denn Pianosa und Gorgona waren beide früher Strafkolonien und Montecristo ist heute Naturschutzgebiet.


Pianosa 142 Jahre war sie unberührt, zunächst als Strafkolonie und danach als Hochsicherheitsgefängnis bis in unsere Zeit. Die "flache" Insel birgt einzigartige Schätze: Seegras-Steppen überziehen das Eiland; Sie finden Posidonia Oceanica, die wichtigsten Katakomben nördlich von Rom, die Römische Villa von Agrippa und das Sanatorium von Punta Marchese, wohin Sandro Pertini verbannt wurde. Flora und Fauna weisen seltene Arten auf, was einerseits von einer Entwicklung "in Isolation"und andererseits von einer außergewöhnlichen Migration herrührt. Die Insel, die südlich von Elba liegt, ist ein dreieckiges Stück Land, das nur 20-30 Meter aus dem Wasser ragt. Seit 1997 gehören die Gewässer um Pianosa für die Breite einer Seemeile zum Naturschutzgebiet des Toskanischen Archipels. Die hier vorherrschenden Winde sind Mistral und Nordostwind.


Gorgona ist die nördlichste Insel des Toskanischen Archipels. Vom Meer aus gesehen erscheint sie auf der westlichen Seite kahl und zerklüftet. Auf der östlichen Seite wird sie wohl bewirtschaftet. Sie ist heute noch eine Gefängnisinsel und aufgrund ihres Naturpotentials war die Insel nach Meinung der Gefängnisleitung vorteilhaft für eine Resozialisierung der Häftlinge, so dass diese zur ihrer Bewirtschaftung herangezogen wurden. Der Haupthafen der Insel liegt in Cala dello Scalo, wo man auf ein Fischerdorf trifft.


Montecristo Die Insel ist aus Granit und erlangte durch die Beschreibungen von Alexander Dumas in seinem Roman "Der Graf von Montecristo" Weltruhm. Die Literaturbeschreibung prägt die Vorstellungskraft ihrer Besucher bis auf den heutigen Tag. Vom Meer aus gesehen erscheint sie als ein massiver, hoher Kegel mit abschüssigen Felsen. Sie wurde 1970 zum Naturschutzgebiet erklärt und bietet dem Besucher dank ihrer noch unberührten Landschaft und sauberen Gewässern eine Art direkt begehbares, kleines Naturkundemuseum. Die Insel entfaltet sich auf einer Fläche von 1.040 Hektar, ist 63 Km von Argentario und 45 Km von Elba entfernt. Ihre Küstenlänge beträgt 16 Km. Die Insel Montecristo ist komplett Naturschutzgebiet und für Besucher nur nach Voranmeldung zugänglich. Wenden Sie sich an das ehemalige A.S.F.D. von Follonica (Tel. 056640611 oder 056640019). Die Insel ist Staatsbesitz. Betreten, Festmachen, Ankern und Tauchen sind in der geschützten Zone (der sogenannten Zone 1) verboten.